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Bei den Seehasen 1978-86

Unvergessene(s) 1978-86

Noch eine Seele der Redaktion...

Jede Redaktion braucht eine Art Mutter, eine Person, deren Menschlichkeit den Alltag bestimmt und irgendwie auch zur moralischen Autorität wird, innerbetrieblich. In der Konstanzer Lokalredaktion Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre ist diese Person Rosemarie Banholzer, die Sekretärin. Sie hält die Fäden in der Hand. Und - jedes Wochenende hat sie eine eigene Kolumne: "S'Frichtle moant..." (Das "Frichtle" - "Früchtle" - ist der klassische Lausbub, eine der Konstanzer Symbolfiguren.) Wie freue ich mich, als ihr erstes Buch - eine Sammlung dieser Geschichten - erscheint. Heute ist sie eine landesweit anerkannte Schriftstellerin alemannischer Mundart und hat ein gutes Dutzend Bücher geschrieben, besonders Nachdenkliches. Danke, liebe Bani, für so vieles...

Respect, mon capitaine!

Anfang der 80er Jahre bekommt die Konstanzer Lokalredaktion einen neuen Chef: Werner Schwarzwälder. (Einige Jahre später ist er Chefredakteur des Blattes.) So mancher hat "Manschetten" vor dem bekennenden und praktizierenden Hauptmann der Reserve. Ich nicht. Mit seiner gradlinigen Art kann ich gut. Und - viele wollen es nicht glauben: Er hat Humor. Jeden zweiten Tag komme ich rein und verlange eine Gehaltserhöhung. Er durchschaut das Ritual bald und antwortet mit noch mehr Aufträgen... Was er aber beherrscht und ich bis heute nicht: das Prinzip des leeren Schreibtisches. Sobald ein Manuskript vorliegt, wird es redigiert und auf die Reise geschickt. Beneidenswert. Respect, mon capitaine!
(Werner Schwarzwälder verstarb im Dezember 2011.)

So 'ne Art Goethe...

Aus einer meiner "Gehaltsattacken" auf den Lokalchef entsteht wohl Schwarzwälders Idee einer Serie: "Wer war das eigentlich?" - Bekannte und nicht mehr Bekannte, deren Namen Straßenschilder zieren, dem heutigen Publikum wieder nahe bringen... samt Bild, versteht sich. Goethe und die Folgen... Ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für einen klammen Studenten...? Nein, auch eine hochinteressante Aufgabe, zu umfangreich für einen einzigen. Nach kurzer Zeit habe ich einen Kompagnon: Tobias Engelsing. In späteren Jahren selber SÜDKURIER-Lokalchef und heute Leiter der Konstanzer Museen. Es entsteht daraus ein gemeinsames Buch. "Straßen und Namen in Konstanz". Dank Werner Schwarzwälder...

Salut les copains!

Es muß ja nicht immer Zeitung sein... Da hatte ich doch vier Semester lang in Düsseldorf auch an einer privaten Sprachschule unterrichtet, was gerade so anfiel...: Englisch, Französisch, Deutsch für Ausländer, sogar Latein! Und das als jüngeres Semester. Die Leitung dieses Instituts sah ihr Lehrpersonal eher, sagen wir mal: "sportlich"... Trotzdem, es machte einen Riesenspaß. Und - es machte vor allem nicht dümmer, weder Schüler noch "Lehrer". - Als ich nun aus Frankreich an den Bodensee komme, klopfe ich natürlich auch bei der örtlichen Volkshochschule an, ob man denn nicht, und man hätte ja in Düsseldorf... Der VHS-Leiter, Eberhard Dreher, findet das auch alles recht interessant, meint aber, in seiner Schule bräuchten die Dozenten schon ein Examen. Hm, schade, sage ich, das könne ich ihm nicht bieten, höchsten so eine licence, die ich gerade an der Uni Nantes gemacht hätte. "Mensch, da haben Sie doch einen Abschluß, und sogar einen echten französischen!" freut sich Dreher. So wird man denn zu allem anderen Dozent für Französisch an der VHS Konstanz-Singen und unterrichtet das auch drei Jahre lang...

18 West - oder lieber nicht...?

Die 18 West, ganz hinten und viel später...

Es kann nicht schaden, anderen Redaktionen mal in den Kochtopf zu schauen... 1981 besorgt mir ein ehemaliger SÜDKURIER-Kollege, mein Freund Detlef Franke, ein vierwöchiges Praktikum bei der FRANKFURTER RUNDSCHAU. Zwei Wochen in der Lokalredaktion Hanau, zwei Wochen in der Frankfurter Zentrale. Dort erlebe ich etwas Außergewöhnliches. Eines Nachmittags nämlich wird die komplette redaktionelle Tätigkeit für zwei oder drei Stunden eingestellt. Die Kollegen versammeln sich zu einer Konferenz und diskutieren die Frage: "Startbahn 18 West - wollen wir die? Ja oder Nein?" Es wird also die Linie der Zeitung festgelegt zu einer damals für sehr große Aufregung sorgenden Frage. Der Praktikant Mahrholdt darf dabei sein und hätte sogar mitreden dürfen... So etwas habe ich weder vorher noch nachher erlebt. Respekt, Kollegen!

Kein Platz mehr frei...

Wichtig: ordentliches Arbeitsgerät. Das andere war eine Leica...

Irgendwann geht auch mal ein Studium zu Ende, und 1982 habe auch ich meine Examina in der Tasche. Klar, daß ich jetzt nur noch als Journalist arbeiten will, klar, daß ich erst einmal bei der Zeitung anklopfe, für die ich in den letzten Jahren geschrieben hatte. Doch was tut der SÜDKURIER? Man läßt mir mitteilen, es sei kein Volontariatsplatz mehr frei, und ich solle mich doch bitte als freier Mitarbeiter in der notorischen Problemzone am Hochrhein betätigen. Und das mir, nach zehn Jahren Zeitungserfahrung! Voller Zorn heuere ich also in der Redaktion Bad Säckingen an und schreibe denen die Zeitung voll. Selbst bei normalem Zeilengeld kommt ein hübsches Sümmchen dabei heraus. Was glauben Sie, wie schnell ich einen Volontärsvertrag in der Tasche habe! Als Volontär muß man mir nämlich nur die Hälfte dessen zahlen, was ich als fleißiger freier Mitarbeiter zuvor bekommen habe...


Sommerloch und Hotzenwald

Wolfgang Galla bei der Arbeit, oder: wie man den "Hotzenblitz" vermeidet...

Wer im Sommerloch über mehrere Wochen die Lokalredaktion Wehr als Einzelkämpfer zu betreuen hat, oder gar die Hotzenwaldseite übertragen bekommt, der weiß, was ihn erwartet: nichts Gutes. In Wehr ist nicht viel los, und auf dem Hotzenwald passiert nichts (in Worten: nichts). Freie Mitarbeiter? Fehlanzeige! Man darf also täglich eine komplette Seite füllen, mit selbst gefundenen Stoffen, nicht mit Terminmaterial. Gelingt mir auch richtig gut, wenngleich ich auch häufig um 11 Uhr nicht weiß, was ich zum Redaktionsschluß um 15 Uhr nach Konstanz faxen soll. Aber: eine verdammt gute Übung! Unvergessen das zufällige Treffen mit Wolfgang Galla... Mit dem hatte ich Jahre zuvor in Konstanz einen Jazz-Club gegründet! Jetzt steht er da mit Prüfgerät im Auftrag der Badischen Gebäudeversicherung und kontrolliert die Elektrik der Bauernhöfe auf dem Hotzenwald...! Wenigstens am nächsten Tag ist daraufhin der Inhalt der Hotzenwaldseite gesichert: "Wenn im Sicherungskasten tote Mäuse liegen..." Von wegen Hotzenblitz!


Schnauze halten!

Es ist im Frühjahr 1984, daß wir zum Abschluß unseres Volontariates eine Reise nach Berlin unternehmen. Keine Spur von Wiedervereinigungsgedanken. West-Berlin, aber im Sinne des Wortes, da wird Vietnam verteidigt, sozusagen... Na ja... Einer der in Berlin ansässigen Kollegen, Wolfgang Fischer, der eigentlich bei der NRZ angestellt war, aber auch für den SÜDKURIER schrieb, informiert und führt uns zeitweise. Er meint nur: Das Wichtigste, was ein politischer Journalist in Berlin können müsse, sei: zur rechten Zeit die Schnauze halten...! - Markiger Spruch, verfehlt nicht seinen Eindruck. Ob "Schnauze halten" wirklich mit Journalismus zu tun hat...? Aber, lieber Kollege, Sie haben Recht: Auch wenn es nichts mit Journalismus zu tun hat... manchmal ist es auch in unserem Gewerbe ganz einfach nötig... Danke für den gut formulierten Tipp...


Quellenforschung an der Donau

Auch ein Volontariat geht mal zu Ende, und in meinem Falle passiert etwas für den SÜDKURIER ausgesprochen Ungewöhnliches: Man verkürzt es um ein Vierteljahr. Warum? In Donaueschingen, an der Donauquelle, braucht man einen Redakteur. Ich akzeptiere, obwohl ich weiß, daß der Lokalchef dort ein harter Hund sein soll, mit dem die wenigsten klar kommen: Wolfgang Losert. Wir treffen uns zum Kennenlernen im Restaurant der Donauhallen, erzählen uns gegenseitig unsere Werdegänge und haben bald einen Draht zueinander. Freundschaft kommt später. Unser Urteil über die Zentralverwaltung fällt ziemlich identisch aus. Und so passiert genau das, was aus Sicht der Konstanzer nicht erwünscht ist: Zwei engagierte Journalisten, die fast rund um die Uhr Zeitung machen, tun sich zusammen. Wie oft verflucht uns der Chef vom Dienst, wenn er uns nicht mehr Platz im Blatt geben will, wir ihn aber mal wieder ausmanövrieren...? Tut mir nicht leid, getrickst zu haben...

Schreibmaschine und Mikrophon

Eigentlich habe ich nie Probleme, öffentlich aufzutreten, vor Publikum zu agieren, Musik zu spielen oder zu sprechen. Im Gegenteil. Also klopfe ich ziemlich bald, nachdem ich als Redakteur in Donaueschingen angefangen habe, beim SÜDWESTFUNK in Schwenningen an, ob ich nicht mitmachen dürfe? Gunter Haug ist damals der zuständige Studioleiter, er ist sogleich angetan, ich bearbeitet Themen aus der Region, schneide und mische in seinem Studio auf dem Messegelände. Der SÜDKURIER hat nichts dagegen, vielmehr wirbt man noch damit, daß einer seiner Lokalredakteure auch im Radio zu hören ist. Später arbeite ich neben dem SWF auch für die DEUTSCHE WELLE, ebenfalls in meiner Zeit in Paris und später auch in Mainz. Aber begonnen hat alles damals in Donaueschingen. Danke, Gunter Haug...

Außerirdisches...1

1985 soll die D-1-Mission starten, eine deutlich von deutschen Raumfahrern geprägte Shuttle-Mission. Astronauten: Ernst Messerschmid und Reinhard Furrer. Ich frage an bei der DFVLR (heute DLR) und bitte um die Vermitttlung eines Interviews mit den beiden. Wochenlang höre ich nichts. Bis eines Tages (ich will mich gerade in die Mittagspause verabschieden) das Telefon klingelt. "Messerschmid. Können Sie mitschneiden?" - Ich kann nicht. Man verabredet sich für den Folgetag zur selben Zeit. Nur - wie soll ich in Donaueschingen an ein Kontaktmikrophon kommen, das ein Telefongespräch abnehmen kann? Wie auch immer : Ich schaffe es, und es dient auch für Messerschmids Kollegen Furrer, der wenig später befragt wird...

Außerirdsches...2

Ich überreiche Reinhard Furrer an der Uni Konstanz meine Südkurier-Sonderseite zur D-1-Mission

Es ist der 28. Januar 1986. Zwei Tage zuvor ist das Space Shuttle Challenger explodiert. Sieben Tote. An diesem Abend spricht Reinhard Furrer in der Uni Konstanz über Raumfahrt, über seine D-1-Mission, die er wenige Monate zuvor mit Ernst Messerschmid geflogen ist, übrigens auf der Challenger. Furrer kann Menschen faszinieren. Mit Respekt gesagt: Er war ein Rhetoriker und eine Rampensau. Er schafft es, innerhalb kurzer Zeit vor dem damals eher raumfahrtkritischen Publikum eine Atmosphäre zu schaffen, die unter die Haut geht. Zum Schluß fragt ein Teilnehmer, was er denn tun müsse, um Astronaut zu werden! Das geht mir denn doch deutlich zu weit. Schließlich sind erst zwei Tage vergangen seit dem bislang größten Unglück in der Raumfahrt... Furrer verabschiedet sich früh. Er muß nach Zürich, will mit der eigenen Cessna nach Frankfurt fliegen, um pünktlich um 21.45 in Mainz zu sein, beim ZDF, im "heute journal". Bei meinem späteren Chef Ruprecht Eser. Die Welt ist eben klein...


Der Wallraff von Eschingen...

Viele Jahre später, schon wieder als Narren-Partisan, mit Hansel-Chef Wolfgang Reiter...

Die alemannische Fasnacht ist etwas Besonderes. Mit dem rheinischen Karneval meiner Heimat kann ich nichts anfangen, mit der Straßenfasnacht im Südwesten schon. In Donaueschingen ist einer der Höhepunkte jedes Jahr das Strählen im Hirschen: Die Hansele ziehen hier über die versammelte Lokalprominenz her, rechnen ironisch mit dem eben vergangenen Jahr in der Gemeinde ab. Wir vom SÜDKURIER haben einen besonders guten Kontakt zur Hanselgruppe. Und so kommt es, daß ich mich zur Fasnet 1986 in einem Häs wiederfinde, strählenderweise im Hirschen - eigentlich ein Sakrileg, denn manche Fasnachter warten jahrelang, bis sie mal Hansel spielen dürfen... Während die Konkurrenzblätter am nächsten Tag das Ereignis in gewohnter Weise vermelden, nehmen die Hansel auf dem Foto im SÜDKURIER ihre Larven mal ab (auch unüblich...). Da ist so eine Art Wallraff unter ihnen... Sorry, liebe Kollegen, wenn ihr mal wieder in die Tischkante habt beißen müssen...

Abgetaucht...

... wenngleich auch nicht in den Kneipen auf der Baar... Nein, diesmal mit den Rettungstauchern der DLRG im Donaueschinger Riedsee. Ich will ganz einfach wissen, was die Kollegen so treiben, und wie und warum, und überhaupt. Es wird eine unvergessliche Erfahrung. Nur drei Meter tief, an einer Stange durch eine pechschwarze Brühe gezogen zu werden und dabei den Grund mit der freien Hand abzutasten nach... na, Sie wissen schon... Claustrophob darf man da nicht sein. - Natürlich schreibe ich drüber. Überschrift: "... und dann spürst Du plötzlich was Weiches..." - Am nächsten Tag ist der stellvertretende Chefredakteur morgens am Telefon, Gerd Appenzeller. Ekelhafte Überschrift, meint er nur, aber Super-Geschichte... Schön, daß auch er in die Titel-Falle gelaufen ist und die Story gelesen hat...

Die letzte Ehrenrunde

... beim SÜDKURIER drehe ich 1987, als ich für einige Monate nach meiner Pariser Zeit noch einmal an den Bodensee zurückkehre. Man kann mir in der Zeitung außer einem Lokalredakteursposten nichts anbieten, und der ist nach JE vernünftigerweise nicht mehr akzeptabel. Da ich durch meine SWF-Berichte auch Radio-Erfahrung habe, schlägt man mir vor, Textchef des neuen Lokalradios "Seefunk-Radio" zu werden. Also vereinbart man ein Treffen mit dem Leiter des Programms. Man ist sich sogleich von Herzen unsympathisch, und ich schaffe es binnen kurzem, eine Probemoderation herrlich in den Sand zu setzen. Die Mod soll der Gruppe U2 gelten (die mir als Jazzer damals völlig unbekannt und herzlich gleichgültig ist), es wird ein Stehgreif-Vortrag des Fliegers Mahrholdt daraus über das US-Spionageflugzeug U2, den 1960 über Rußland abgeschossenen Piloten Gary Powers und die Rolle der CIA. Lieber Kollege, ich glaube, wir haben in diesen zwei Stunden beide etwas dazugelernt... Den Job bekommt übrigens eine ehemalige SÜDKURIER-Volontärskollegin: Gaby Hauptmann. Zu der Zeit schreibt sie noch keine Bücher... Ich hingegen mache mich auf in Richtung ZDF.


Später Nachtrag

1982, beim Konstanzer TÜV...

Manchmal kommt so ein Bumerang geflogen... Ein Stück Leben wird wieder aktuell, unerwartet, nicht unangenehm. So auch im Mai 2009, als eine junge Kollegin aus der Südkurier-Lokalredaktion Konstanz anruft und mich fragt, ob ich denn Lust hätte, als Zeitzeuge zu dienen, im Rahmen der Serie "60 Jahre Bundesrepublik", lokal adaptiert... für die 80er Jahre... Liefertermin: nächster Tag. - Nun, das ist in unserem Gewerbe normal; fast noch ein Langfristauftrag. Aber Zeitzeuge...? Ist man inzwischen so ein alter Sack? Also mal ehrlich...: Ja. - Nun gut, jetzt oder nie. Es ist ein Vergnügen, sechs Jahre Konstanz auf 80 Zeilen zu verdichten, das Persönliche aufs Repräsentative zu stutzen, das Emotionale aufs Akzeptable zu verdünnen. Es wird eine Liebeserklärung ebenso wie eine Abrechnung. Alte Bilder, fotografiert auf Zeitungsterminen, nie veröffentlicht, trotzdem jahrzehntelang als Negative verwahrt und nur durch Zufall kürzlich digitalisiert, bekommen plötzlich eine exemplarische Funktion als Zeugen einer nahen Vergangenheit... Schauen Sie sich diese verbeulte Isetta an, dann wissen Sie, was ich meine: Mit dem Ding fuhr 1982 jemand zum TÜV, und ich schrieb gerade über das Thema... Alltag, erst jüngst erlebt (so meint man) wird zur Historie... Das läßt mich nicht kalt. Es wird mir klar, daß mir diese Konstanzer Jahre - ob ich will oder nicht - immer noch in den Kleidern sitzen, wichtig sind, lieb sind. Was man liebt, das züchtigt man... 2009zeitzeugen.pdf [371 KB] - Das Schönste aber: Kaum ist die Seite erschienen, mailt mich ein alter Südkurier-Kollege an, den ich seit 25 Jahren aus den Augen verloren habe: Bernd Rimele. Damit hat sich diese Übung doch schon wieder gelohnt...

25 ans après...

1985, die Erstlingsmoderation...

Gelegentlich kommt ein Vögelchen geflogen und singt ein hübsches Lied... Anders gesagt: Die informatorische Seismik funktioniert auch nach einem Vierteljahrhundert manchmal noch. So auch jetzt, als wenige Tage nach Erscheinen eine Seite des SÜDKURIER bei mir landet, die u.a. jemanden zeigt, den ich kenne: mich! Wenngleich auch, sagen wir mal, in deutlich produktionsnäherem Zustand... Als Moderator des SÜDKURIER-Bürgerforums zur Bürgermeisterwahl in Bräunlingen anno domini 1985! Anlaß der Seite: die Neuauflage nach 25 Jahren! Der Amtsinhaber Jürgen Guse - damals zum ersten Mal gewählt - will's noch einmal wissen. Und der SÜDKURIER veranstaltet wieder ein Bürgerforum. Diesmal moderiert von meinem alten Kollegen und Freund Klaus Dangel. Mensch Klaus, die Franzosen und die Italiener machen nach 20 Jahren schon Nostalgie-Filme ("Vingt ans après" und "Intervista"), wir legen noch einen Fünfer drauf! Und Johannes Fischer ist mit der Kamera wieder dabei... Dank auch ihm! 091024dnenostalgischerabendmitguse.pdf [175 KB] 091031dneberichtvonveranstaltung.pdf [170 KB]